Kafka in Knete

Ursprünglich hatte ich was komplett anderes vor, und vor allem was Ernsthafteres mit einem meiner Kafka-Lieblingstexte. Aber irgendwie endete es damit, dass ich heut Nachmittag meinen ersten Stop-Motion-Film gedreht hab. Das ganze Ding hat natürlich noch seine Kinderkrankheiten, gif ist kein so schönes Format (aber von WordPress hier geduldet, ohne sich ein Upgrade kaufen zu müssen) und das dumme Schnittprogramm hat die Frames teilweise übereinandergeknallt (immer schön, wenn man das Kästchen findet, wo man den Haken wegmachen muss), aber es macht einen Riesenspaß. Also, mir.

Ein Kommentar

  1. „Er hatte zwar ein triviales Vorurteil gegen die Psychoanalyse, ich habe ihm beigebracht, was
    daraus zu machen ist. Er hatte zu sagen: Psychoanalyse! Um Literatur zu verstehen! Lächerlich.
    Beispiel: Kafkas Parabel Vor dem Gesetz. Eine Parabel, die um so wirkungsreicher ist, je
    weniger man sie ins sogenannte Verständliche übersetzt. Und Ehrl-König, ließ sich in der
    Talkshow fragen, was er von der Psychoanalyse halte: Quatsch! Rief er. Bitte, Kafkas Parabel
    Vor dem Gesetz, wo der immer vor der Tür steht! Er kniet nicht davor, er steht! Und wovor er
    steht, das ist das weibliche Genital, das sieht doch ein Blinder. Und der immer davorstehende
    Türhüter ist spitznasig und im Pelz, also wer dazu Psychoanalyse braucht, dem ist nicht mehr zu
    helfen.“ (aus: Martin Walser: Tod eines Kritikers)

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