Monat: Mai 2013

Paradox-Blogging: Wie ich blogge…

wenn ich blogge. *räusper* Zum Warmwerden nach langer Pause eine Premiere: meine erste Blogparadenteilnahme. Gesehen bei Robin, die hat´s von Isabella.

Bloggerinnen-Typ:
Der Gemischtwarenladen. Allerdings einer mit Schwerpunkten, siehe Blog-Titel.

Gerätschaften digital:
Mein Laptop (eine große, inzwischen schon etwas ältere, und schwere Kiste. Er hat zwei Fahrradstürze mit nichts weiter als einer Beule überstanden. Wenn ihr was Stabiles wollt, Dell ist super.), eine Digitalkamera, und so ein kombiniertes Scanner-Fax-Drucker-Gerät, von dem aktuell nur der Scanner funktioniert. Und bis zum letzten Festplattencrash (das hatte nichts mit den Fahrradstürzen zu tun…) ein paar Bildbearbeitungsprogramme von Adobe, auch wenn ich da nicht wirklich fit bin.

Gerätschaften analog:

Der Star des Ensembles ist mein Fallbleistift. Gefolgt vom dringend notwendigen Radiergummi. (Ich hatte jahrelang tatsächlich ein leicht schlechtes Gewissen dabei, das Ding zu benutzten, weil Generationen von Kunstpädagogen der Meinung waren, man dürfte nichts korrigieren, sondern müsse seine Fehler einbauen und zu etwas Schönem machen, oder so ähnlich. Dazu kann ich nur sagen: am Fuß!)  Danach kommen in der Hackordnung wasserfeste Tuschestifte in verschiedenen Stärken, und dann alles, was Farbe gibt.

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Arbeitsweise:
Hochkonzentriert beim Zeichnen, fluchend bei der Bilddigitalisierung (in echt sehen die Farben besser aus. Wirklich!), inspiriert beim Schreiben. Jedenfalls muss immer alles in einem Rutsch passieren, was länger als einen Tag im Skizzen- bzw. Entwurfsstadium bleibt, gefällt mir nicht mehr.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Ahem. WordPress? Firefox? Ich komme mir gerade vor, als hätte mich einer mit Brot aus dem Busch gelockt, wenn ich so lese, was andere da haben. Wenn ich Jurakram schreibe, habe ich bis vor Kurzem noch juris bzw. beck-online zum Nachschlagen benutzt, aber da ich den Zugang über die Uni hatte und nun keine Studentin mehr bin, fällt das weg.

Wo sammelst du deine Blogideen?
Im Kopf. Die dreiunddrölfzig Entwürfe, die bei mir immer herumfliegen, werden in aller Regel nie fertig, siehe oben.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Ausschalten. Wenn ich meine Zeit mit Bloggen/im Internet verbringe, dann kommt es meistens auf ein paar Minuten Stunden Tage mehr oder weniger nicht an.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?
Im Alltag schreibe ich haufenweise analoge Listen, mangels Smartphone. Aber „Bloggen“ stand da nur drauf, als ich den Adventskalender gemacht hab.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?
Kühlschrank, Herd, Waschmaschine. Wobei, wenn mir jemand die Pistole auf die Brust setzte und mich zwänge, mich für eines zu entscheiden, würde ich mein Schweizer Taschenmesser nehmen.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Ich kann prima böse gucken (meistens sogar, wenn ich es gar nicht vorhabe). Außerdem halbwegs zeichen, jeden Tag eine andere Tomatensauce improvisieren und… äh. Im Grunde genommen kann ich gern viele Sachen ein bisschen, aber vertiefe fast nichts so richtig.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Da ich mich bei laufender Musik nicht konzentrieren kann (weder beim Schreiben noch beim Zeichnen), herrscht außerhalb meines Kopfes Stille. Innerhalb laufen meistens ein, zwei Ohrwürmer, aktuell

oder

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Lerche?
Wie man sich nach dem letzten Video denken kann: Eule. Eigentlich. Andererseits bin ich gern kurz vor Sonnenaufgang wach, weil ich gerne zuschaue, wie es langsam hell wird, und schaffe morgens trotz allgemeiner Grummeligkeit mehr. So eine Art Euche vielleicht.

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Introvertiert.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Wer immer das möchte.

Der beste Rat den du je bekommen hast?

Es gibt ihn bestimmt, er fällt mir gerade nur absolut nicht ein. Die besten Ratschläge sind mMn sowieso die, die man irgendwann so verinnerlicht, dass man sie gar nicht mehr als Ratschläge wahrnimmt.

Noch irgendwas wichtiges?

Lächeln!