20. Türchen (nachgeholt)

Ein Wunsch war noch offen – eine Freundin wollte „etwas Unanständiges“ sehen, und auch wenn die handwerkliche Qualität gelitten hat, aber weglassen ließ mein Stolz noch weniger zu.

„Unanständig“ ist natürlich immer ein relativer Begriff. Mancher gähnt vielleicht gerade gelangweilt.

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24 Kommentare

    1. Weder noch ist vollkommen okay. (Und danke.) Wobei ich zugeben muss, ich fände es schon ein bisschen unanständig den Leuten gegenüber, die gerade in Ruhe trauern wollen.

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  1. Na ja, ein bißchen pietätlos ist es wohl schon. Erzähl mir doch keiner, dass er nichts dabei fände, wenn auf dem Grab der eigenen Angehörigen herumgetrampelt würde?…… Zeichnerisch natürlich nichts dran auszusetzen.
    (Nun hab‘ ichs doch noch geschafft, kurz vor 24.00 Uhr ^^ )

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      1. Durch das Herumtrampeln werden u. a. die Pflanzen und somit die Arbeit des Grab-Pflegenden zunichte gemacht und es entsteht außerdem ein finanzieller Schaden. Neue Pflanzen kosten Geld. Wenn du es schon nicht pietätlos findest, dann solltest du wenigstens aus diesen Gründen was dagegen haben, finde ich.

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          1. Na ja, wahrscheinlich schwimmst du in Geld und kannst dir nicht vorstellen, dass das für andere Menschen sehr ärgerlich ist. Anders kann ich mir deine Einstellung diesbezüglich nicht erklären. Tut mir ebenfalls leid.

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          2. Es ist halt durch die getönten Scheiben meiner Stretchlimousine so schwer zu sehen, in welchem Zustand sich das Grab meines Vaters befindet.
            Pffsch.
            Ehrlich Christina. Merkst du selbst, oder?

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          3. Ist doch egal, ob du es nun selbst bist oder jemand anderes, der sich um das Grab deines Vaters kümmert. Ändert doch nichts an der Tatsache, dass man Achtung vor der Arbeit und den finanziellen Aufwendungen eines Menschen haben sollte und nicht mutwillig oder achtlos etwas zerstören sollte, was einem anderen Menschen Mühe und Geld gekostet hat.
            Aber warum diskutieren wir hier überhaupt über sowas. Eigentlich ist das doch selbstverständlich oder sollte es zumindest sein. Ich wußte es schon gestern, dass ich es bereuen würde, hier jemals etwas dazu geschrieben zu haben……

            Trotzdem ein friedliches Weihnachtsfest dir und deiner Familie….

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          4. Vorschlag: Du denkst noch einmal vertieft drüber nach, ob du es für angemessen hältst, mich in einem derartigen Tonfall über das Grab meines Vaters belehren zu wollen, und ich stelle ganz friedlich und fachlich klar, was ich sagen wollte.
            Das Herumtrampeln auf dem Grab habe ich zunächst nur metaphorisch verstanden, nicht im Sinne von “etwas physisch beschäftigen, das ein anderer errichtet hat“. Dies unter anderem, weil die beiden auf dem Bild ja auch keinen physischen Schaden anrichten.
            Darüber hinaus wird das Grab meines Vaters nicht gepflegt, weil wir alle das so wollen. Und ich würde das bei jedem anderen auch so halten wollen, weil ich die habe Zeremonie um Tote und Gräber ablehne. Was mit der Leiche meines Vaters und mit seinem Grab passiert, ist mir egal.
            Wenn wir über die Angehörigen anderer reden, mag das anders sein. Natürlich ist es auch in meinen Augen eine sehr unfreundliche Geste, ohne guten Grund etwas zu beschädigen, was anderen wichtig ist. Aber wir sprachen darüber, was ich in Bezug auf meine Angehörigen denke.
            Ich hoffe, dass das ein bisschen Klarheit schafft.

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          5. Vorschlag: Du denkst noch einmal vertieft drüber nach, ob du es für angemessen hältst, mich in einem derartigen Tonfall über das Grab meines Vaters belehren zu wollen

            Du kannst meinen Tonfall ja gar nicht hören. Ich rede nicht mit dir, sondern schreibe hier was nieder. Und was an meinem Geschriebenen nicht angemessen sein soll, was das Grab deines Vaters betrifft, weiß ich nicht. Du pflegst es nicht, wie ich deinem letzten Kommentar etwas umständlich entnehmen konnte. Was ich mir aber auch schon dachte. Meist tut das ja die Ehefrau, wenn sie noch lebt. Inwiefern du dich hier von mir belehrt fühlst, weiß ich nicht. Ich sehe es nicht als Belehrung. Dass ihr das Grab gar nicht pflegt, konnte ich ja nicht ahnen (du erwähntest es nicht). Und es ist schon etwas ungewöhnlich, da kommt man auch nicht gleich drauf. Bei uns auf dem Friedhof würde so ein Grab eingeebnet werden von der Friedhofsverwaltung, wenn es sich in einem ungepflegten Zustand befindet. Erst Mahnung – dann Einebnung.

            Dies unter anderem, weil die beiden auf dem Bild ja auch keinen physischen Schaden anrichten.

            Nun ja, ich sehe auf dem Bild schon Füße, die sich auf dem Grab befinden und zwar dort, wo es bepflanzt ist. Außerdem braucht man nicht viel Phantasie sich vorzustellen, dass bei so einer Aktion nicht alles heile bleibt. Aber egal, ich will mich nicht über solchen Firlefanz streiten.

            Ich hoffe, dass das ein bisschen Klarheit schafft.

            Tut es. Danke. Aber es wäre sinnvoller von deiner Seite gewesen, die Umstände gleich offen darzulegen. Dann hätten sich ein paar Mißverständnisse erübrigt.

            Und was das Pflegen oder Nichtpflegen des Grabes deines Vaters angeht, um das nochmal zu erwähnen, ist das einzig und alleine eure Sache. Geht mich nichts an. Mir ging es hier um’s Prinzip. Und das Grab auf dem Bild ist ja auch kein ungepflegtes Grab. Aber gut zu wissen, dass du das mit dem Beschädigen von fremdem Eigentum (und das ist ein Grab ja) ansonsten ähnlich siehst wie ich.

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    1. Diesen Gedanken hatte ich auch. Wobei, wie ich schon Muriel geantwortet habe – Lebensfreude auf Friedhöfen will vielleicht nicht jeder demonstriert kriegen, immerhin ist der Ort explizit zum Trauern gedacht (über Sinn und Unsinn dessen kann man vielleicht auch streiten, aber sei´s drum).

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    2. Der Grabstein meiner Eltern demonstrierte (auf Wunsch meiner Mutter) eine andere Art Lebensfreude. Dort stand ein Satz aus Joh. 14, 19: „Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ ^^ Gibt es noch größere Lebensfreude? 😉

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  2. Ach… ist mein Kommentar doch noch gesendet worden? Gestern sah es nämlich noch nicht so aus. Unser Computer hat ein bißchen rumgesponnen. Und eigentlich war ich darüber sogar ein bißchen froh. Habe mich nämlich im nachhinein über mich selbst geärgert, mich überhaupt dazu geäußert zu haben. Na ja….nun ist’s doch passiert….nicht mehr zu ändern.

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