Advent, Advent…

… das Gesetzbuch brennt.

Lange hab ich hin- und herüberlegt, ob ich dieses Jahr wieder einen Adventskalender anbiete oder nicht, denn einerseits haben die letzten beiden sehr viel Spaß gemacht, andererseits ist mir jetzt noch ein bisschen peinlich, dass der letzte Adventskalender so holperig lief – und für dieses Jahr ist keineswegs weniger Stress zu erwarten als im letzten. Im Gegenteil, mein zweites Examen rückt bedrohlich näher (etwa wie die Welle in „Interstellar“), und darunter leidet erfahrungsgemäß die Kreativität. Wie man´s dreht und wendet: ich habe weder Zeit noch Energie, 24 Bilder hinzubekommen. (Das ist die Stelle, wo ihr enttäuscht „Oaaaarr“ sagen sollt.)

Es wird trotzdem einen Adventskalender geben. (Das ist die Stelle, wo ihr hoffentlich jubelt.) Weil ich sowieso extrem fokussiert auf rechtliche Themen bin, wird es ein Adventskalender mit juristischem Inhalt – ob kuriose Urteile, grundlegende Rechtsprinzipien, historische Anekdoten oder die lustigsten EuGH-Entscheidungen – ich bin zuversichtlich, dass mir genug Material über den Weg läuft und ich es auch verarbeiten kann und vielleicht auch die eine oder andere Illustration hinkriege. Außerdem nehme ich wie gehabt sehr gern eure Vorschläge entgegen: was immer euch einfällt, egal ob Thema, Stichwort oder Wollt-ich-schon-immer-mal-wissen und irgendwie lose mit Gesetzen zu tun hat – immer her damit. Jeder kann so viel einreichen, wie sie oder er lustig ist, entweder gleich hier in den Kommentaren, oder im Kontaktformular, oder an joanflowers@live.de, oder wo ihr mich sonst erreicht. (Los geht´s ab sofort, Annahmestopp ist der 16.12. um 24:00 Uhr.)

14 Kommentare

  1. Passt doch! Aber sollte ein Adventskalender nicht am 1. Dezember starten. Ich meine ja nur … 😉 Vorschlag: Du könntest z. B. mit juristischen Missverständnissen aufräumen, Legenden ausmerzen, die der Normalbürger gern als Gesetz(e) sieht.

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    1. Tja, ich fange früher an und höre früher auf…^^

      Fallen dir vielleicht ein paar Beispiele für solche Missverständnisse ein? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich noch ein realistisches Bild davon habe, was Nichtjuristen denken.

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      1. Wenn ich sie dir nenne, brauchst du sie nicht mehr zu schreiben 😀

        Ein Hinweis für die Richtung aus dem Straßenverkehr: Wer auffährt ist immer schuld. Dieser Mythos zieht sich quer durch die Bevölkerung.

        Oder: Die Polizei darf einfach so in deine Wohnung kommen. Bekanntlich darf sie das nicht mal „einfach so“ mit einem Gerichtsbeschluss.

        Und wie Nichtjuristen denken kannst du auf Seiten finden, die Rechtsirrtümer beschreiben.

        Lustige und für die Masse kaum nachvollziehbare Urteile wären aber auch interessant. Du kannst das! 🙂

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        1. Ahhh ja……Apropos nicht nachvollziehbare Urteile: Ich bekomme auch jetzt nach Jahren immer noch einen dicken Hals wenn ich an diesen Fall hier nur denke:

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        2. Naja, der Witz ist ja nicht der Irrtum als solcher, sondern warum es einer ist bzw. wie es richtig wäre. Gerade beim Thema „Wer ist schuld am Unfall“ kann man da noch einiges dazuerklären… jedenfalls, danke!

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          1. Jetzt muß ich doch auch noch meinen Senf dazugeben. 😉

            Mir ist zwar bekannt, dass beide Parteien bei einem Auffahrunfall wohl oft (oder immer?) je zur Hälfte die Schuld bekommen (hänge diesem Mythos also nicht an), allerdings war mir schon immer unverständlich, warum? Bei der Fahrschule lernt man eigentlich, dass man immer so viel Abstand zum Vordermann einhalten muß, dass man in dem Falle, wenn dieser plötzlich bremsen sollte, immer noch rechtzeitig zum Stehen kommt. Man nennt das auch „Sicherheitsabstand“. Für mich ist das deshalb in gewisser Weise widersprüchlich, dass man als Vordermann auch Schuld abbekommt?????

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  2. 1. Was deine Zeit angeht, habe ich vollstes Verständnis.
    2. Auf die kuriosen Urteile und juristischen Anekdoten bin ich jedoch schon gespannt….Ist mal was anderes. (Aber nur, wenn es deine Zeit auch erlaubt.)

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