Monat: Februar 2015

Elf

Noch ein Award! Diesmal gebührt der Dank Muriel, der mich dem „Liebster Award“ und einer größtenteils sehr schmeichelhaften Beschreibung bedacht hat. Danke! Das ich gefühlt ewig gebraucht habe, um zu reagieren, liegt ganz allein an [hier bitte beliebige Ausrede einfügen] mir.

Wie üblich gibt es Award-Regeln:

1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel. [x]

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Pure Geltungssucht. Ich hatte ein aufregendes Fernsehpraktikum, war neu in einer großen Stadt und hatte sowohl schräge Erlebnisse als auch das dringende Bedürfnis, darüber zu schreiben. Und wollte meine Anekdoten auch den weiter entfernten Freunden mitteilen. Teile des Frühwerkes finden sich hier.

2. Welcher deiner Blogposts ist dein persönlicher Liebling?

Kafka in Knete.

3. Hast du durch dein Blog schon besondere Dinge erlebt, die ohne es vermutlich nie passiert wären?

Bloggen an sich finde ich schon sehr besonders- man lernt Leute kennen, die man sonst vielleicht nie getroffen hätte, und bekommt Einblicke in Leben, von denen man sonst nichts wüsste. Was in der überwältigenden Mehrzahl wirklich toll ist.

4. Für wen bloggst du?

Letztlich für mich selbst. Ich freue mich, wenn ich andere Leute unterhalten kann, aber im Ergebnis ist das ja auch ein eher egoistisches Motiv. Und das in unregelmäßigen Abständen auftretende Bedürfnis, einfach mal was runterzuschreiben, hat mich auch nie verlassen.

5. Welches der Blogs, denen du folgst, hasst du am meisten? (Die Softies unter euch dürfen auch gerne schreiben, welches sie am wenigsten mögen.)

Warum sollte ich Blogs folgen, die ich hasse? Okay, vergesst es, ich lese ja auch den Meinungsteil in der FAZ – mit erwartbaren Ergebnissen. Bei meinem Reader hier in WordPress achte ich allerdings darauf, dass keine Blogs dabei sind, die mich nerven, ärgern oder die ich nur in homöopathischen Dosen vertrage. Neben den üblichen Kandidaten, über die sich aufzuregen weitgehend konsensfähig ist – Reichsbürger, sonstige Vollhonks, ausgiebige und langweilige Produktrezensionen – kann ich mich prima über Leute aufreden, die denken, sie wüssten ganz genau darüber Bescheid, wie das Leben funktioniert, wie „die Menschen sind“ und was „wir“ anders machen müssten.

6. Findest du Inselfragen auch so doof wie ich?

Mindestens. Außerdem verraten sie selten etwas wirklich Interessantes, was man nicht auch einfacher erfahren könnte.

7. Wenn du entscheiden dürftest, welches Buch, Spiel oder anderes Medium verfilmt werden soll, welches würdest du wählen und wer sollte das Drehbuch schreiben?

G.A.S.“ sollte dringend mal verfilmt werden, finde ich. Meinetwegen auch als (Mini-)Serie. Allerdings kenne ich zu wenige Drehbuchautoren, um zu beurteilen, wer dafür am besten geeignet wäre. Vielleicht Wes Anderson, der u.a. für „Der phantastische Mr. Fox“ und „Grand Budapest Hotel“ das Drehbuch geschrieben hat, und irgendwie scheinen mir seine Art von Humor und sein Gefühl für Rhythmus gut zu passen.

8. Welches Videospiel hat dich am meisten beeindruckt?

Mangels Videospielens: keins. Von Videospiel-Graphik wird mir meistens übel. Nicht, weil ich sie hässlich fände (auch wenn das häufig dazukommt), sondern weil mein Gleichgewichtssinn nicht mit den widersprüchlichen Informationen klarkommt.

9. Wenn du mit einer fiktiven oder realen, lebenden oder toten Person ein Bier/Kaffee/Tee/sonstwas trinken und gemütlich quatschen könntest, wen würdest du wählen?

Jetzt gerade mit Varujan Vosganian. Ich habe „Das Buch des Flüsterns“ geschenkt bekommen, und auch wenn es wunderschön geschrieben ist, ich verliere ab und zu den Überblick über die weit verästelte Geschichte seiner armenischen Familie, und würde mir das Ganze lieber erzählen lassen. Schon, um zwischenfragen und Kaffee haben zu können.

10. Was hältst du eigentlich von Terry Pratchett?

Ich nichtse ihn. Es gibt eine Menge Leute, darunter viele, deren literarischem Geschmack ich durchaus vertraue, die mir in unregelmäßigen Abständen Terry Pratchett empfehlen, aber ich schaffe es einfach nicht, mich für seine Bücher länger als zwei Seiten zu interessieren.

11. Welchen deiner eigenen Blogposts magst du am wenigsten?

Ich glaube, den hier. Er ist einfach völlig sinnlos.

3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben. [x]

Spielverderberin, die ich schon beim letzten Mal war, lasse ich das mit der Nominierung. Aber ich klopfe mit dem Holz mal vorsichtig bei Guinan an, die auf Tumblr immer schöne Sachen ausgräbt. Außerdem bei Susepedia. Egoteaist ist bestimmt viel zu cool für Stöckchen, freut sich vielleicht aber trotzdem, und bei Hemator wollte ich mich für das Buchstöckchen revanchieren, und sein Blog ist eh immer einen Besuch wert. Und weil Frau Fellmonster in meiner Nachbarschaft quasi die Stöckchenbeauftragte ist, kriegt sie auch eins.

4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. und 5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel. Da ich das Stöckchen nicht so wirklich weiter werfe, lasse ich den Teil weg, hilfsweise gelten die Fragen von Muriel.

6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel. [x] Die sind schlau, die kriegen das bestimmt mit.