Hintergrund

Bitte was?!

Als staatlich geprüfter Lateinfreak und empirisch erwiesene Faule Socke konnte ich dem Motto nicht widerstehen: „Cum dignitate otium“ bedeutet wörtlich übersetzt „Mußestunden mit Würde“, im Sinne von: Zeit, die jemand nicht mit klassischer Arbeit verbringt, aber auch nicht vertändelt oder verträumt, sondern eine Ergänzung zum reflexionsarmen Alltagsgeschäft liefert. Antike Philosophen waren große Fans des Müßigganges. In Mittelalter und Neuzeit erfuhr er aber eine Umwidmung als „aller Laster Anfang“ und wird heute noch höchst kritisch beäugt.

„Müßiggang“ ist für mich Zeit, die Kosten-Nutzen-Rechnungen entzogen ist. Nutzte ich diese Zeit lediglich, um meine Rauhfasertapete anzustarren, gäbe es das Blog nicht; Müßiggang kann aber auch bedeuten, sich mit Dingen zu beschäftigen, die einem Freude machen, und deren Gewinn vor allem im Moment liegt, im Tun statt im Ergebnis.

Worum geht´s?

Tja, wenn ich das nur wüsste.

Kennen wir uns?

Möglicherweise von meinem alten Blog. Oder aus dem „analogen“ Leben. Oder du liest mit und kommentierst, dann sicher auch bald.

Mein Nachbar verklagt mich / Ich habe Ärger mit einer Behörde / Ich will einen Ehevertrag abschließen / …, kann ich dich dazu fragen?

Rechtsberatung aus der Ferne ist wenig sinnvoll, ich rate dringend zu einem Anwalt und gebe auch gern Tipps für die Suche.

Und jetzt noch das rechtliche Gedöns:

Dies ist ein privates, nicht-kommerzielles Blog, trotzdem seien Leserinnen und Leser auf Folgendes hingewiesen: Sämtliche Rechte für Texte und Bilder liegen, sofern nicht anders angegeben, bei mir. Wer sich durch die von mir verlinkten Seiten irgendwie vergräzt oder stark irritiert fühlt, kommt hoffentlich nicht ernsthaft auf den Gedanken, ich habe deren Inhalt zu verantworten (was Leute mit ihren Seiten machen, entzieht sich meinem Einfluss, ihr geht da also auf eigene Gefahr hin).

Wie wahrscheinlich fast alle Blogger bin ich ganz wild auf Verlinkungen u.ä., und noch mehr freue ich mich drüber, wenn ich eine kurze Nachricht dazu erhalte. Sollte irgendjemand hier was kommerziell Verwertbares finden, sagt er mir bitte sofort Bescheid.

 

10 Kommentare

  1. Kennst Du das Magazin „The Idler“? Hatte vor einigen Monaten in der FAZ oder FAS ein Interview mit Chefredakteur gelesen, der auch Bücher über das Beobachten von Wolken und Wellen schreibt.

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    1. Jedenfalls nicht dort, wo ich studiert habe. Was für einen Sinn hätte das auch? Was allerdings gelegentlich passierte, war, das überehrgeizige Mitstudenten besonder relevante Bücher in irgendeine finstere Ecke der Bibliothek „umstellten“, damit bloß kein anderer was davon hat.

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