Blogprojekte

Elf

Noch ein Award! Diesmal gebührt der Dank Muriel, der mich dem „Liebster Award“ und einer größtenteils sehr schmeichelhaften Beschreibung bedacht hat. Danke! Das ich gefühlt ewig gebraucht habe, um zu reagieren, liegt ganz allein an [hier bitte beliebige Ausrede einfügen] mir.

Wie üblich gibt es Award-Regeln:

1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel. [x]

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Pure Geltungssucht. Ich hatte ein aufregendes Fernsehpraktikum, war neu in einer großen Stadt und hatte sowohl schräge Erlebnisse als auch das dringende Bedürfnis, darüber zu schreiben. Und wollte meine Anekdoten auch den weiter entfernten Freunden mitteilen. Teile des Frühwerkes finden sich hier.

2. Welcher deiner Blogposts ist dein persönlicher Liebling?

Kafka in Knete.

3. Hast du durch dein Blog schon besondere Dinge erlebt, die ohne es vermutlich nie passiert wären?

Bloggen an sich finde ich schon sehr besonders- man lernt Leute kennen, die man sonst vielleicht nie getroffen hätte, und bekommt Einblicke in Leben, von denen man sonst nichts wüsste. Was in der überwältigenden Mehrzahl wirklich toll ist.

4. Für wen bloggst du?

Letztlich für mich selbst. Ich freue mich, wenn ich andere Leute unterhalten kann, aber im Ergebnis ist das ja auch ein eher egoistisches Motiv. Und das in unregelmäßigen Abständen auftretende Bedürfnis, einfach mal was runterzuschreiben, hat mich auch nie verlassen.

5. Welches der Blogs, denen du folgst, hasst du am meisten? (Die Softies unter euch dürfen auch gerne schreiben, welches sie am wenigsten mögen.)

Warum sollte ich Blogs folgen, die ich hasse? Okay, vergesst es, ich lese ja auch den Meinungsteil in der FAZ – mit erwartbaren Ergebnissen. Bei meinem Reader hier in WordPress achte ich allerdings darauf, dass keine Blogs dabei sind, die mich nerven, ärgern oder die ich nur in homöopathischen Dosen vertrage. Neben den üblichen Kandidaten, über die sich aufzuregen weitgehend konsensfähig ist – Reichsbürger, sonstige Vollhonks, ausgiebige und langweilige Produktrezensionen – kann ich mich prima über Leute aufreden, die denken, sie wüssten ganz genau darüber Bescheid, wie das Leben funktioniert, wie „die Menschen sind“ und was „wir“ anders machen müssten.

6. Findest du Inselfragen auch so doof wie ich?

Mindestens. Außerdem verraten sie selten etwas wirklich Interessantes, was man nicht auch einfacher erfahren könnte.

7. Wenn du entscheiden dürftest, welches Buch, Spiel oder anderes Medium verfilmt werden soll, welches würdest du wählen und wer sollte das Drehbuch schreiben?

G.A.S.“ sollte dringend mal verfilmt werden, finde ich. Meinetwegen auch als (Mini-)Serie. Allerdings kenne ich zu wenige Drehbuchautoren, um zu beurteilen, wer dafür am besten geeignet wäre. Vielleicht Wes Anderson, der u.a. für „Der phantastische Mr. Fox“ und „Grand Budapest Hotel“ das Drehbuch geschrieben hat, und irgendwie scheinen mir seine Art von Humor und sein Gefühl für Rhythmus gut zu passen.

8. Welches Videospiel hat dich am meisten beeindruckt?

Mangels Videospielens: keins. Von Videospiel-Graphik wird mir meistens übel. Nicht, weil ich sie hässlich fände (auch wenn das häufig dazukommt), sondern weil mein Gleichgewichtssinn nicht mit den widersprüchlichen Informationen klarkommt.

9. Wenn du mit einer fiktiven oder realen, lebenden oder toten Person ein Bier/Kaffee/Tee/sonstwas trinken und gemütlich quatschen könntest, wen würdest du wählen?

Jetzt gerade mit Varujan Vosganian. Ich habe „Das Buch des Flüsterns“ geschenkt bekommen, und auch wenn es wunderschön geschrieben ist, ich verliere ab und zu den Überblick über die weit verästelte Geschichte seiner armenischen Familie, und würde mir das Ganze lieber erzählen lassen. Schon, um zwischenfragen und Kaffee haben zu können.

10. Was hältst du eigentlich von Terry Pratchett?

Ich nichtse ihn. Es gibt eine Menge Leute, darunter viele, deren literarischem Geschmack ich durchaus vertraue, die mir in unregelmäßigen Abständen Terry Pratchett empfehlen, aber ich schaffe es einfach nicht, mich für seine Bücher länger als zwei Seiten zu interessieren.

11. Welchen deiner eigenen Blogposts magst du am wenigsten?

Ich glaube, den hier. Er ist einfach völlig sinnlos.

3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben. [x]

Spielverderberin, die ich schon beim letzten Mal war, lasse ich das mit der Nominierung. Aber ich klopfe mit dem Holz mal vorsichtig bei Guinan an, die auf Tumblr immer schöne Sachen ausgräbt. Außerdem bei Susepedia. Egoteaist ist bestimmt viel zu cool für Stöckchen, freut sich vielleicht aber trotzdem, und bei Hemator wollte ich mich für das Buchstöckchen revanchieren, und sein Blog ist eh immer einen Besuch wert. Und weil Frau Fellmonster in meiner Nachbarschaft quasi die Stöckchenbeauftragte ist, kriegt sie auch eins.

4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. und 5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel. Da ich das Stöckchen nicht so wirklich weiter werfe, lasse ich den Teil weg, hilfsweise gelten die Fragen von Muriel.

6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel. [x] Die sind schlau, die kriegen das bestimmt mit.

 

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Sieben

Wir unterbrechen den Adventskalender erneut für…

(Hihi. Lovely.)

Also, erst mal, Danke! dasmanuel hat mich mit meinem ersten Blogaward und der freundlichen Wortschöpfung „jurisprudencelovely“ bedacht (und außerdem, auch wenn´s schon länger her ist, aber das tut dessen Genialität keinen Abbruch, mit diesem phantastischen Logo).

Und anscheinend gibt es keinen Blog-Award ohne Regeln:

Verlinke die Person, die dich nominiert hat. Eben getan.

Blogge die Spielregeln und präsentiere den Award (hier der Link zum Banner). Auch erledigt. Jedenfalls zur Hälfte, ich finde den Link zum Banner nicht und meine, dass es auch ohne geht.

Veröffentliche 7 Fakten über dich. Denn mal los:

1. Meine Augen haben nicht exakt die gleiche Farbe. Das linke ist graublau, das rechte eher graugrünblau.

2. In meinem Portemonnaie befindet sich ein Organspendeausweis.

3. Ich fahre bei so ziemlich jedem Wetter mit dem Fahrrad.

4. Ich habe einen Besserwisser- und einen Helferkomplex. Das prädestiniert mich entweder für den Anwaltsberuf, oder ich sollte von genau sowas die Finger lassen.

5. Manchmal wünsche ich mir inständig, ich hätte einfach ein Handwerk gelernt.

6. Stanislaw Wyspianski ist mein Lieblingsmaler. Wenn ich irgendwann mal so malen kann, dann bin ich zufrieden.

 

Nominiere 7 andere Blogger. Aus der Lektüre anderer Blogs meine ich zu wissen, dass viele der Award-/Stöckchen-Sitte etwas zwiespältig gegenüberstehen. Aber ich hab ja nicht umsonst Jura studiert und kann deswegen mit Regeln Dinge machen, sie zum Beispiel teleologisch reduzieren. (Nicht theologisch. Te-leo-logisch, von telos, Ziel: eine Regel auf ihren Sinn zurückführen und entsprechend anwenden [*räusper*4.*hüstel*]). Ziel des Ganzen scheint mir zu sein, dass möglichst viele Leute viele Blogs verlinken und also Leserinnen und Bloggerinnen zueinanderfinden, die sich noch nicht kannten, oder die Leser etwas über den Geschmack des jeweiligen Bloggers erfahren. Das geht aber auch ohne Stöckenpflicht, deshalb habe ich beschlossen, hier einfach sieben im engeren oder weiteren Sinne „lovely„…ige Blogs vorzustellen.

1. WTF, Evolution?! Nach menschlichen Maßstäben hat die Evolution einen Haufen seltsamer, absurder und grässlicher Dinge hervorgebracht. „Intelligent Design“ versagt als Argument spätestens bei den Babirusas, deren Eckzähne in den eigenen Schädel wachsen können.

2. Kleine grüne Monster. Das bislang einzige Naturkosmetikblog, dass selbst ich Kosmetikverächterin gern lese. Vermutlich, weil es dort nicht nur um Kosmetik geht, sondern um alles mögliche, was das Leben bunter und nachhaltiger macht.

3. Eschergirls. Eine Sammelstelle für Frauendarstellungen in Filmen, Comics und sonstigen Medien, bei denen die Abwägung „sexy“ vs. „halbwegs korrekte Proportionen“ zuungunsten der Porportionen ausging. Lustig und ärgerlich.

4. Jenny Trout. Auf nicht mehr rekonstruierbaren Wegen bin ich auf ihre „50 Shades of Grey“-Rezensionen gestoßen. Mal abgesehen davon, dass ich diese Bücher jetzt ätzend finden kann, ohne sie lesen zu müssen, schreibt sie einen Haufen anderer interessanter Sachen zum Thema Feminismus, Körperbilder, Self-Publishing und Verlagswesen.

5. Alina. Auf ihrem Blog ist es schon lange ruhig, aber ihre Posts sind nach wie vor lesenswert, vor allem die zur Sterbebegleitung.

6. euredurchlaucht. Fotographieren auf die gekonnt-ästhetische Art ist etwas, was mir völlig abgeht. Zum Glück gibt es Leute, die sowas können, bei denen gehe ich dann immer gucken und bin beeindruckt.

7. The Gaiety Girl. Vor einiger Zeit hatte ich mir in den Kopf gesetzt, zeichnerisch etwas in Richtung Steampunk auszuprobieren, und bin dabei auf ihre Artikel über die Viktorianer gestoßen (empfehlenswert ist vor allem dieser hier über die angebliche Prüderie der Epoche).

 

7. Für diesen Post habe ich aus unerfindlichen Gründen absurd lang gebraucht.

Ja bitte, ich höre.

Veronika von „Walk your Talk“ hat eine Blogparade übers Zuhören gestartet, und das ist so wunderbar kongruent mit etwas, was mir schon länger durch den Kopf geht, dass ich mich kurzentschlossen habe, da noch teilzunehmen (und weil ich gern mal wieder einen „normalen“ Text schreiben möchte, anstatt eines Gutachtens, oder Urteils, oder Beschlusses).

Vor einem Jahr verbrachte ich ziemlich viel Zeit damit, auf unbequemen Bürostühlen zu hocken, hektisch durch Abfahrtstafeln zu klicken und auf der Lautstärketaste des Telefons herumzuhämmern, während ich versuchte, die Idealposition für ein unergonomisches Headset zu finden. Hauptsächlich aber damit, Leuten zuzuhören. Ein wenig vermisse ich meinen alten Nebenjob im Callcenter – ach was, ein wenig. Überraschend heftig. Vermutlich, weil ich kaum je wieder Gelegenheit bekomme, so viel von fremden Leben mitzukriegen, jedenfalls nicht in dieser Bandbreite. Dabei war ein Großteil der Tätigkeit eher ärgerlich (Marktforschungsumfragen aus der Hölle) oder überfordernd (Tarifsysteme aus der Hölle). Trotzdem war ich jeden Tag aufs Neue davon fasziniert, wie viel man von einer Person erfahren kann, von der man lediglich die Stimme hört. Zunächst die simplen Sachen: alt oder jung, weiblich oder männlich. Wobei es auch „androgyne“ und alterslose Stimmen gibt – ein paar Kinder habe ich gesiezt, ein paar Erwachsene um ein Haar nach ihrer Mama gefragt, und ein paar mal habe ich in den allgemein statistischen Fragebogen-Abschnitten das Geschlecht geraten, weil mir Nachfragen zu peinlich gewesen wäre. Manche Leute hatten einen Akzent, wie der niederländische Professor, der seine 300m²-Wohnung zu bescheiden fand, oder der vermutlich arabischstämmige Jugendliche, der mich mit Hitler verglichen hat. Manche Leute hörten sich voluminös an, manche zart und zerbrechlich, und manche durchtrainiert. Es gibt Stimmen, bei denen man sofort jemanden vor sich sieht, der viel und gern lächelt, und solche, denen man schwere Krankheiten anhört, oder die schleppend und monoton sind. Bei manchen kommt ein bisschen Verzweiflung durch, wenn sie über ihren Familienstand reden („ledig“), bei manchen Selbstironie. Vieles war lustig – der Typ, der die Verkehrsbetriebe mit einem Escort-Service verwechselte, der, der mir sein Gehalt nicht sagen wollte mit der Begründung, ich würde ihn sonst bloß heiraten wollen, und die ältere Dame, die sich über ihr eigenes Unverständnis „über diesen modernen Kram“ am meisten amüsierte. Und manches traurig – die alte Frau, die schon lange allein lebt und deren Kinder und Enkel sie nie besuchen, oder die Anruferin, die versuchte, die Aboangelegenheiten einer todkranken Verwandten zu regeln. Und gelegentlich habe ich zu viel gehört, wie bei dem freundlichen Mann, der für eine völlig normale Frage („Schatz, wann genau wollten wir noch gleich fahren?“) von seiner Frau so ausdauernd und lautstark geruntergeputzt wurde, dass ich jedes Wort verstand und ihn am liebsten sofort nach Dienstschluss evakuiert hätte. Erstaunlich ist außerdem, wie viel Wut eine einzelne Stimme transportieren kann, ohne laut zu werden, und wie schwierig es ist, Leute ernst zu nehmen, die in Klischees sprechen. Wenn mir noch einmal jemand was „ganz unter uns Pastorentöchtern“ verrät… wenigstens konnte ich am Telefon hemmungslos Grimassen schneiden.

Manchmal hatte ich feierabends das Gefühl, eine Überdosis conditio humana abbekommen zu haben. Dann halfen im Wesentlichen zwei Dinge. Zum einen das Bewusstsein, dass meine Vorstellungen von den Anrufern nicht zwangsläufig der Realität entsprechen müssen, auf jeden Fall unvollständig sind und auf einer Menge Unterstellungen meinerseits beruhen. Vielleicht hatte die alte Frau wenigstens einen großartigen Freundeskreis. Vielleicht hat der unterdrückte Mann seine Frau inzwischen erschlagen verlassen. Vielleicht hat die junge Mutter, mit der ich so nett geplaudert habe, kurz vorher ihr kleines Kind so richtig übel angeschrieen. Vielleicht – wahrscheinlich – hatte derjenge, der so wütend über die Busverspätung war, eine Konfrontation mit einem unsympathischen Kollegen verloren. Und zum zweiten schlicht Abstand. Niemand hat irgendwas davon, wenn eine wildfremde Person sie bemitleidet, und am besten konnte ich den „armen Schluckern“ helfen, indem ich freundlich war und versuchte, meinen Job besonders gut zu machen.

Zudem war das, was ich zu hören bekam, extrem abhängig von meiner eigenen Tagesform. War ich müde und gereizt, oder deprimiert, lief so ziemlich gar nichts, und die Anrufer oder Angerufenen wurden ihrerseits schnell ungeduldig und pampig (selbst wenn ich denselben Text verwendete wie immer). War ich aber zu aufgekratzt oder wollte unbedingt die beste Bewertung des Monats haben, lief es auch nicht besser, weil ich dann dazu neigte, die Menschen am anderen Ende der Leitung zu überfahren. Wie man einen wachen, konzentrierten, aber entspannten Zustand erreicht, indem es am besten klappt mit dem Zuhören, dem Einhaken im richtigen Moment und der Gesprächskoordination, dafür habe ich auch kein Patentrezept, oder jedenfalls keines, das nicht auch einem chinesischen Glückskeks zu entnehmen wäre. Tendenziell funktionierte es besser, wenn ich mir zunächst selbst zuhörte, mir klar machte, dass manche Probleme einfach meine Probleme sind und nicht die von anderen Leuten – auch der ätzendste Anrufer kann nichts dafür, dass man selbst unausgeschlafen ist – und das ein „Danke, Sie haben mir sehr geholfen!“ der beste Grund ist, auch dem nächsten Anrufer wieder so freundlich wie möglich zu versichern: „Natürlich höre ich Ihnen zu, wie kann ich denn weiterhelfen?“

Paradox-Blogging: Wie ich blogge…

wenn ich blogge. *räusper* Zum Warmwerden nach langer Pause eine Premiere: meine erste Blogparadenteilnahme. Gesehen bei Robin, die hat´s von Isabella.

Bloggerinnen-Typ:
Der Gemischtwarenladen. Allerdings einer mit Schwerpunkten, siehe Blog-Titel.

Gerätschaften digital:
Mein Laptop (eine große, inzwischen schon etwas ältere, und schwere Kiste. Er hat zwei Fahrradstürze mit nichts weiter als einer Beule überstanden. Wenn ihr was Stabiles wollt, Dell ist super.), eine Digitalkamera, und so ein kombiniertes Scanner-Fax-Drucker-Gerät, von dem aktuell nur der Scanner funktioniert. Und bis zum letzten Festplattencrash (das hatte nichts mit den Fahrradstürzen zu tun…) ein paar Bildbearbeitungsprogramme von Adobe, auch wenn ich da nicht wirklich fit bin.

Gerätschaften analog:

Der Star des Ensembles ist mein Fallbleistift. Gefolgt vom dringend notwendigen Radiergummi. (Ich hatte jahrelang tatsächlich ein leicht schlechtes Gewissen dabei, das Ding zu benutzten, weil Generationen von Kunstpädagogen der Meinung waren, man dürfte nichts korrigieren, sondern müsse seine Fehler einbauen und zu etwas Schönem machen, oder so ähnlich. Dazu kann ich nur sagen: am Fuß!)  Danach kommen in der Hackordnung wasserfeste Tuschestifte in verschiedenen Stärken, und dann alles, was Farbe gibt.

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Arbeitsweise:
Hochkonzentriert beim Zeichnen, fluchend bei der Bilddigitalisierung (in echt sehen die Farben besser aus. Wirklich!), inspiriert beim Schreiben. Jedenfalls muss immer alles in einem Rutsch passieren, was länger als einen Tag im Skizzen- bzw. Entwurfsstadium bleibt, gefällt mir nicht mehr.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Ahem. WordPress? Firefox? Ich komme mir gerade vor, als hätte mich einer mit Brot aus dem Busch gelockt, wenn ich so lese, was andere da haben. Wenn ich Jurakram schreibe, habe ich bis vor Kurzem noch juris bzw. beck-online zum Nachschlagen benutzt, aber da ich den Zugang über die Uni hatte und nun keine Studentin mehr bin, fällt das weg.

Wo sammelst du deine Blogideen?
Im Kopf. Die dreiunddrölfzig Entwürfe, die bei mir immer herumfliegen, werden in aller Regel nie fertig, siehe oben.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Ausschalten. Wenn ich meine Zeit mit Bloggen/im Internet verbringe, dann kommt es meistens auf ein paar Minuten Stunden Tage mehr oder weniger nicht an.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?
Im Alltag schreibe ich haufenweise analoge Listen, mangels Smartphone. Aber „Bloggen“ stand da nur drauf, als ich den Adventskalender gemacht hab.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?
Kühlschrank, Herd, Waschmaschine. Wobei, wenn mir jemand die Pistole auf die Brust setzte und mich zwänge, mich für eines zu entscheiden, würde ich mein Schweizer Taschenmesser nehmen.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Ich kann prima böse gucken (meistens sogar, wenn ich es gar nicht vorhabe). Außerdem halbwegs zeichen, jeden Tag eine andere Tomatensauce improvisieren und… äh. Im Grunde genommen kann ich gern viele Sachen ein bisschen, aber vertiefe fast nichts so richtig.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Da ich mich bei laufender Musik nicht konzentrieren kann (weder beim Schreiben noch beim Zeichnen), herrscht außerhalb meines Kopfes Stille. Innerhalb laufen meistens ein, zwei Ohrwürmer, aktuell

oder

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Lerche?
Wie man sich nach dem letzten Video denken kann: Eule. Eigentlich. Andererseits bin ich gern kurz vor Sonnenaufgang wach, weil ich gerne zuschaue, wie es langsam hell wird, und schaffe morgens trotz allgemeiner Grummeligkeit mehr. So eine Art Euche vielleicht.

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Introvertiert.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Wer immer das möchte.

Der beste Rat den du je bekommen hast?

Es gibt ihn bestimmt, er fällt mir gerade nur absolut nicht ein. Die besten Ratschläge sind mMn sowieso die, die man irgendwann so verinnerlicht, dass man sie gar nicht mehr als Ratschläge wahrnimmt.

Noch irgendwas wichtiges?

Lächeln!